Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension ~ Belgravia (von Marina)

~Ein junger Mann taucht plötzlich auf. Zwei Familien kämpfen um seine Gunst. Die Frau, die er liebt, ist für ihn unerreichbar.~
~"Belgravia" vom britischen Drehbuch- und Romanautor Julian Fellowes, handelt von einer spannenden Familiengeschichte des 19. Jahrhunderts, die einen interessanten Einblick in das damalige Leben gewährt.~

Infos 
Titel: Belgravia
Autor: Julian Fellowes
Verlag: Bertelsmann
Erschienen: 14.11.2016
Seitenzahl: 448
Preis: Hardcover 28.90CHF / 19.99€

Inhalt
London, 1841. James Trenchard ist ein ehrgeiziger Mann, der sich mit dem Baugewerbe einen gewissen Wohlstand erarbeitet hat. Vor 25 Jahren starb seine Tochter im Kindbett. Ihr Sohn Charles, Spross einer heimlichen Liaison mit einem Mann aus dem Hochadel, wurde in die Obhut eines Geistlichen gegeben und seine Herkunft vertuscht. Jetzt droht das Familiengeheimnis enthüllt zu werden. Einzig die beiden Grossmütter Anne Trenchard und Lady Brockhurst können den Enkelsohn vor üblen Machenschaften bewahren. Trotz des unterschiedlichen gesellschaftlichen Standes müssen sie gemeinsam für den Enkel einstehen. Können sie das Geheimnis um Charles' Herkunft lüften und alles zum Guten wenden? Und wird er die Frau heiraten können, die er liebt, obwohl sie einem anderen versprochen ist?

Meine Meinung
Alles beginnt im Jahre 1815, am Vorabend der Schlacht von Waterloo. Die Trenchards sind, dank eines glücklichen Zufalles, ins Haus der Brockhursts eingeladen. Eigentlich eine Familie, die sich weit über den gesellschaftlichen Kreisen der Trenchards bewegt. Doch die junge Miss Sophia Trenchard und der Sohn der Brockhurts sind allem Anschein nach in einander verliebt, obwohl ihre Familien dies niemals gutheissen würden. Was aber noch niemand weiss: Sophia ist bereits von eben jenem jungen Mann schwanger. Mit dem Einverständniss ihres Vaters werden die beiden, hinter aller Rücken, von einem fragwürdigen Priester getraut. Als nun die Schlacht die Männer zum Kampf ruft, merkt Sophia, dass alles nur ein Schwindel war. Ihr angeblich angetrauter fällt auch noch in jener Schlacht und Sophia bleibt alleine mit einem unehelichen Kind zurück.
Sie stirbt bei der Geburt und ihre Eltern geben das Kind in die Obhut eines Geistlichen, um so Sophia's Namen nicht zu beschmutzen und das Baby in elterlichen Verhältnissen auf dem Land aufwachsen zu lassen.
So vergehen viele Jahre und das Kind wurde zum Mann, der plötzlich wieder ins Leben der Trenchards und Brockhursts tritt und die Gesellschaft in Aufruhr versetzt. Alle möchten wissen, woher der junge Mann kommt und verstehen nicht, warum dem Geschäftsmann so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, da er sich doch weit ausserhalb der erhobenen Kreisen bewegen sollte. Bald beginnt jeder auf seine eigene, ehrliche oder hinterhältige Art, Nachforschungen anzustellen und die Wahrheit des Mannes ans Licht zu bringen.
Als er sich auch ausgerechnet noch in eine, bereist verlobte, Tochter einer gehobenen Lady verliebt, stellt sich auch sein Leben etwas auf den Kopf.

Dieses Buch wollte ich seit der Veröffentlichung gerne lesen, da mich der Ort und die Zeit, in der die Geschichte spielt, sowie der Klappentext sehr angesprochen haben. Ich habe es mir aber, aus irgendeinem Grund, nie gekauft. Und dann hat mein Freund mich damit überrascht! (Nochmals vielen Dank!!)
Vorweg muss ich sagen, dass die Geschichte mich mehr überrascht hat, als ich zuvor dachte. Ich hatte ein wenig die Angst, dass es sich um ein langweilig erzähltes Familiendrama handeln könnte. Aber die Enttäuschung blieb weit entfernt. Das Buch hat mich von Beginn weg gefesselt und mich mit in seine Zeit zurück genommen! Meiner Meinung nach blieb es durchgehend spannend. Auch für jemanden wie mich, der noch nie in London oder Umgebung war, ist das Buch so farbenfroh und lebensecht geschrieben, dass man sich alles daraus sehr gut vorstellen kann und sich mitten in die Geschichte versetzt fühlt.
Auch der Schreibstil gefällt mir gut, der an gewissen Stellen sehr zum selber nachdenken anregt, da nicht ganz alles offen gelegt wird, was ich sehr gut finde.

Zu den verschiedenen Personen kann man sagen, dass Julian Fellowes es versteht, jeder einen ganz eigenen Charakter zu geben. In dieser Geschichte spielen mehrere Mitwirkende eine zentrale Rolle, so dass man leicht den Überblick verlieren könnte, doch alle sind durch Charakterzüge oder gewisse Eigenschaften deutlich von anderen zu unterscheiden. Auf jede Hauptperson im einzelnen einzugehen, würde etwas den Rahmen sprengen. Doch kann man sagen, dass jede Person glaubhaft beim Leser als das ankommt, was sie darstellen soll.
Auch die Darstellung der damaligen Verhältnisse gefällt mir sehr gut. Da ich mich durchaus für das 19. Jahrhundert im Allgemeinen interessiere, hat mir sehr gut gefallen, wie über den Stand der damaligen Gesellschaft berichtet wird. Man bekommt einen sehr genauen Einblick, wie die gesellschaftlichen Regeln und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten damals waren.
Das Buch ist eine klare Empfehlung an alle, die das 19. Jahrhundert oder versteckte Familiengeschichten mögen!

Fazit

Eine packende, mitreissende Familiengeschichte im London des mittleren 19. Jahrhunderts, farbenfroh und vielfältig erzählt.

Bewertung
💗💗💗💗💗
(5 von 5 Herzen)

Montag, 19. Juni 2017

Rezension ~ Die Katzen von Montmartre (von Marina)

~Wo Menschen an Grenzen stossen, helfen Katzen mit ihren scharfen Sinnen~
Vielen Dank ans Bloggerportal und den btb Verlag für dieses Rezensionsexemplar! <3
~"Die Katzen von Montmartre" ist der erste Katzenkrimi der deutschen Autorin Tessa Korber, in dem nicht nur Menschen auf Ermittlung gehen.~

Infos 
Titel: Die Katzen von Montmartre
Autorin: Tessa Korber
Verlag: btb
Erschienen: 11.10.2016
Seitenzahl: 256
Preis: Taschenbuch 14.90CHF / 9.99€

Inhalt
Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Strassen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

Meine Meinung
Das idyllische Zusammenleben der Katzen rund um den Montmartre wird plötzlich unterbrochen, als Grisette, ein angesehenes Mitglied der Gruppe, plötzlich verschwindet. Kurz zuvor wurde auf dem Friedhof ein Mord an einem jungen Mädchen begangen und zeitgleich taucht auch noch ein Junge auf, der von Bewohnern der Stadt gejagt wird. Aus Katzensicht kann das kein Zufall sein! Also beginnt die Katzenbande, auf eigene Faust herauszufinden, was sie alle bedroht. Mit Hilfe ihrer Besitzer, die alle auch auf die eine oder andere Art in das Geschehen verstrickt zu sein scheinen, machen die Katzen bald Fortschritte. Denn vieles, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, können die Katzen, dank ihrer scharfen Sinne, wahrnehmen und erschnuppern. So machen sich die Katzenbesitzer, zusammen mit ihren Samtpfoten, an die Ermittlungen.

Ich bin im Bloggerportal durch Zufall auf dieses Buch gestossen. Das schöne Cover hat es mir sogleich angetan. Da ich Katzen liebe, und es sich um ein Krimi aus der Sicht der Katzen zu handeln schien, wollte ich es sehr gerne lesen. (Nochmals vielen Dank ans Bloggerportal für das Buch!)
Die Geschichte beginnt mit Bonnard, dem sympathischen roten Kater, der auf dem Friedhof von Montmartre lebt. Er erzählt über sich und das Leben auf dem Friedhof, was einen leichten Einstieg ins Buch erlaubt. Der Schreibstil gefiel mir zu Beginn unglaublich gut, denn er hat etwas sehr erzählerisches an sich. Man fühlt sich gleich wie in einen Traum versetzt und kann sich sehr gut bildlich vorstellen, was das Buch einem erzählt. Ich finde allerdings, dass die Erzählung bald etwas zu langatmig und ausschweifend wird. Der Schreibstil an sich bleibt schön, aber ich hätte mir gewünscht, dass es mehr beim Thema bleibt und nicht beim ganzen Drumherum zu tief ins Detail geht. Aus diesem Grund hatte ich teilweise Mühe, mich zu konzentrieren. Leider muss ich auch sagen, dass ich mir von der Geschichte etwas mehr erhofft hätte. Sie konnte mich nicht ganz packen und war für mich fast etwas zu wenig spannend.
Was mir andererseits sehr gut gefällt, ist die Darstellung der Beziehungen innerhalb ihres Kreises. Man bekommt einen klaren Einblick in die Rangordnung der Gruppe. Die Katzen sind mit ihren verschiedenen Eigenschaften, Neigungen und Charakterzügen sehr gut voneinander zu unterscheiden, denn ebenso wie im wahren leben, gleicht keine der Anderen. Auch wie die Katzen Gerüche, Klänge, Gefühle usw. wahrnehmen können, wurde in dem Buch sehr toll beschrieben, so dass man es sich gut vorstellen kann. Das hat, meiner Meinung nach, das Ganze etwas gerettet.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich keinen zweiten Katzenkrimi von Tessa Korber lesen würde.


Fazit
Ein Krimi, gesehen und erzählt aus der Sicht einer Gruppe von Samtpfoten, die mehr erfühlen können, als das menschliche Auge sehen kann.

Bewertung
💗💗💔
(2,5 von 5 Herzen)

Freitag, 16. Juni 2017

Rezension ~ Der Ruf der Bäume (von Marina)

~Das Leben bring dir Schmerz, aber Bäume nicht~
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal und dem Knaus Verlag für dieses Rezensionsexemplar! <3
~"Der Ruf der Bäume" ist die zweit neuste Veröffentlichung der in London lebenden Amerikanerin Tracy Chevalier.~

Infos 
Titel: Der Ruf der Bäume
Autorin: Tracy Chevalier
Verlag: Knaus
Erschienen: 16.01.2017
Seitenzahl: 320
Preis: Hardcover 28.90CHF / 19.99€

Inhalt
Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs, Einwanderer aus der alten Welt, träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich bis in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt.
Der neue Roman der Bestsellerautorin Tracy Chevalier ist eine Geschichte über Familie, Leid, Entschlusskraft und die Bedeutung, im Leben verwurzelt zu sein.

Meine Meinung
Die Geschichte beginnt im Black Swamp, Sumpfland in Ohio, in den 1830er Jahren. Die Familie Goodenough wollte eigentlich nach Westen ziehen, um eine Apfelplantage anzulegen. Der zähe Sumpf zwang sie jedoch in die Knie, so haben sie sich ein mühsames Leben im Sumpf aufgebaut. Ihr Leben gleicht eher einem Überlebenskampf, denn die beiden Eltern verstehen sich nicht, jedes Jahr holt das Sumpffieber ein weiteres Kind ins Grab und die Bäume auf ihrer Plantage, sind nicht so zahlreich, wie sie sein sollten. James, der Vater der Familie, liebt nichts so sehr wie seine Bäume, nicht einmal zu seinen Kindern kann er eine richtige Beziehung aufbauen. Die Mutter, Sadie, hasst nichts mehr als die Bäume, einzig der aus den Äpfeln gewonnenen "Applejack" interessiert sie. Weil sie desswegen meist betrunken und schlecht gelaunt ist, kümmert auch sie sich nicht wirklich um die Kinder.
Als es dem jüngsten Sohn, Robert, dank eines schrecklichen Ereignissen auf der Plantage zu viel wird, zieht er los und macht sich im Alter von neun Jahren alleine auf den Weg in den Westen.

Im nächsten Kapitel, macht das Buch einen Zeitsprung von 15 Jahren. Der kleine Robert ist erwachsen geworden und hat den Weg nach Westen tatsächlich gefunden. Auch so viele Jahre später bleibt er den Bäumen verfallen. Denn im Westen gibt es faszinierende Bäume, die so hoch und so dick wachsen, wie man sie sonst nirgends sieht. Robert scheint endlich angekommen zu sein, eine Arbeit gefunden zu haben, die ihm gefällt und bei welcher er sich um die Riesenbäume kümmern kann. Doch eines kommt nach dem Anderen, und Roberts Leben wird erneut unvorhergesehen Ereignissen und von Trauer, der seiner Kindheit und gegenwärtiger, beschattet.
Wird es ihm doch möglich sein, glücklich zu werden und seinen Platz auf dieser Welt zu finden?

Zu den Personen
Mit den beiden Elternteilen, James und Sadie, konnte ich mich nicht anfreunden. James interessiert sich ausschliesslich für seine Plantage, um mit den Kindern eine Beziehung anzufangen scheint er zu verklemmt zu sein. Was in den 1830er Jahren natürlich schwieriger war als heutzutage, denn der Vater hatte die Autoritätsperson zu sein, der alle Gehorsam leisten. Aber dies scheint James auch nicht recht wahrzunehmen. Die Mutter Sadie hingegen, macht nur was sie will. Sie trinkt den ganzen Tag, ist dauernd betrunken, übel gelaunt und lässt keine Gelegenheit aus, ihrem Mann eins auszuwischen. Von den Kindern erwartet sie, dass sie so viele Arbeiten wie möglich erledigen, denn dafür haben sie sie ja auch bekommen. Liebevoll zu ihrer Familie ist auch sie nicht.

Der jüngste Sohn James hingegen ist ein toller Charakter. Er stellt sich schon früh auf eigene Beine, bereist das Land und hat nie Schwierigkeiten, Arbeit zu finden. Obwohl er mit rauen Männern, Goldgräbern z.B.,zusammen arbeitet, gerät er nicht auf die schiefe Bahn. Er bleibt ehrlich, trinkt nie und gibt sein Geld nicht für Frauen aus. Er war mir sehr sympathisch, mit einer guten Prise Humor. Man wünscht sich von ganzen Herzen, dass sich die Geschichte dieses Charakters am Ende zum Guten wenden wird.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs wusste ich nicht, was genau mich erwarten würde, den Einstieg in die Geschichte fand ich nur schleichend. Plötzlich aber fand ich mich mitten drin wieder und konnte es nicht mehr weglegen. Auch der Aufbau gefällt mir sehr gut, die Geschichte beginnt an einem bestimmten Punkt und hört plötzlich auf. Dann gibt es einen grossen Zeitsprung.Was in der Zwischenzeit geschah, erfährt man in Briefen, welche Robert nach Hause zu seiner Familie schreibt. Als es dann 15 Jahre später mit der Erzählung weiter geht, hat man doch nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Das Buch ist eine abenteuerliche Reise ins Amerika des 19. Jahrhunderts und gibt einen guten Einblick in das damalige Leben, das von Arbeit, Leid, Schmerz und einem stetigen Überlebenskampf geprägt sein musste. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal was anderes als Fantasy oder Action lesen möchte und sich gerne in der Zeit zurück versetzen lässt.

Fazit
Eine mitreissende Geschichte über das Leid und Leben in Amerika des 19. Jahrhunderts und den damaligen Wert der Bäume.

Bewertung
💗💗💗💗
(4 von 5 Herzen)

Donnerstag, 8. Juni 2017

Rezension ~ Du stirbst nicht allein (von Rebecca)

      ~Vier tote Mädchen. 
     Vier trauernde Familien. 
       Ein Killer auf freiem Fuß?~

 Mein Dank geht an das Bloggerportal und an den blanvalet Verlag für das Rezensionexemplar.
 ~Ein Psychothriller der besonderen Art, geschrieben von der Londoner Autorin Tammy Cohen. Dies ist ihr zweiter Roman und wie der erste erklimmt er rasend schnell die Bestsellerlisten, zurecht denn dieser Thriller geht unter die Haut.~

 
Infos 
Titel: Du stirbst nicht allein
Autorin: Tammy Cohen
Verlag: blanvalet
Erschienen:17.042017
Seitenzahl: 393
Preis:TB 9,99€

Inhalt:
 Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...
 
Meine Meinung 
Dieses Buch habe ich im Supermarktregal entdeckt und ich musste es einfach haben,also fragte ich es im Bloggerportal an und ich bekam es. :)
Der Klappentext klang schon echt spannend, und von den ersten Seiten an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Es wurde aus der Sicht von den Müttern die ihre kleinen Mädchen verloren hatten, dem Mörder, und der Ermittlerin und vielen anderen Abwechselnd geschrieben. Aber es war nie verwirrend, im gegenteil die verschiedenen Sichtweisen brachten einen direkt in die Geschichte. Und man konnte in die kranke Psyche des Mörders blicken, und die trauernden Gedanken der Mütter miterleben. 

Vier Familien haben ihre Tochter verloren, doch die Morde sind nicht alle gleich und dennoch scheinen sie zusammen zu hängen. Die Ermittlerin Leanne Miller versucht dem Mörder auf die schliche zu kommen, sie erfährt von einem Pädophilen Ring und muss erfahren das einer der Väter der Familien sich an Grundschulen Rumtreibt. Eines Tages kommt auch noch eine Frau zu ihr in die Polizeistation und beharrt darauf das ihr Ex Mann der Mörder all dieser Mädchen ist. Doch das haben schon viele behauptet. Und gibt es tatsächlich nur einen Mörder?

Fazit
Dieses Buch geht unter die Haut und es hat mich mehr als einmal überrascht. Mein Fazit, es ist ein muss für jeden Psychothriller Fan.  
Bewertung

💗💗💗💗💗
(5 von 5 Herzen)